Isolierung der Beuten – Unsere Methode

Die Isolation des Deckels ist sicherlich am Wichtigsten. Wir belassen unsere Futterzargen auf den Stöcken und befüllen diese mit ausgestopften Leinentaschen. Die Leinentaschen werden bei uns mit duftendem Wiesenheu befüllt. Darüber kommt dann noch ein einfacher Deckel mit Hartfaser-Dämm-Füllung und darüber noch ein spezieller, dicker Isolierdeckel. Den Abschluss bildet das Blechdach. Damit das Blechdach nicht direkt auf den Isolierdeckeln aufliegt und es zwischen Blechdach und Isolierdeckel nicht zu Schimmel kommen kann, haben wir mit zwei Holz-Pilzköpfe (gibt es bei Firma Janisch) am Rande des Isolierdeckels für eine ausreichende Hinterlüftung des Blechdachs gesorgt. Das Blechdach steht auf der Fluglochseite um die Höhe der Pilzköpfe höher in der Luft als auf der Rückseite der Beuten. Regenwasser kann somit auch gut von den Blechdächern abrinnen.

Die gefüllten Leinentaschen nehmen die Feuchtigkeit gut auf. Damit die Bienen die Leinentaschen nicht durch die Öffnung für das Futtergeschirr anknabbern können, verschließen wir das Loch in der Mitte der Futterzarge mit einem Propolisgitter. Die Bienen können somit das Gitter nach ihren eigenen Vorstellungen verkleben.

Unsere Beuten haben einen offenen Gitterboden. Wir belassen aber die Stockwindeln in den Stöcken. Wir erachten dies als Kompromiss zwischen einem geschlossenen Boden und einem komplett offenen Gitterboden. Beide Varianten werden von Imkern propagiert. Wir wollen aber weiterhin das Gemüll auf den Stockwindeln analysieren (Sitz des Bienenvolkes, Tätigkeiten des Bienenvolkes etc.) und die abfallende Varroa kontrollieren. Letztes Jahr hätten wir versucht durch das Aufkleben von zusätzlicher Luftpolsterfolie auf der Stockwindel einen positiven Effekt zu erwirken. Wir denken, dass es keinen Einfluss auf die Überwinterung hatte. Da die Luftpolsterfolie aus Kunststoff ist, wird sie dieses Jahr weggelassen.

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