Sind die Umweltprobleme in Salzburg nicht so schlimm – oder doch?
Hr. Thomas Hödlmoser von den Salzburger Nachrichten hat mit seinem Artikel „Honigernte wird in den Tallagen immer schwieriger“ im SN-Lokalteil vom 23.2.2026 die aktuellen Probleme der Imkerinnen und Imker in Salzburg dankenswerterweise aufgegriffen.
Es wird immer deutlicher klar, dass die Imkerei – auch im Bundesland Salzburg – zunehmend schwieriger wird. Wenn das Artensterben und die Veränderungen in der Natur immer augenscheinlicher werden, ist es eigentlich klar, dass diese Entwicklungen auch an der Imkerei nicht spurlos vorbeigehen können. Neben den drastischen Rückgängen bei Schmetterlingen und Wildbienen sind unsere Honigbienen lediglich ein weiterer Signalgeber für diese Veränderungen.
Auch die Neophyten tragen zur aktuellen Situation bei
Ein Leser hat mit seinem Leserbrief „Den Honig wiegen ist zu wenig“ am 26.02.2026 im SN-Lokalteil dankenswerterweise auf den Artikel reagiert und auch auf die Problematik der Neophyten hingewiesen. Wir weisen schon seit Längerem auf die Probleme mit den Neophyten hin (siehe „Die Bedrohung durch gebietsfremde Arten nimmt zu„), auch wenn es immer noch Imkerinnen und Imker gibt, die die von einigen Neophyten gebotene Spättracht begrüßen.
Wir hoffen jedenfalls, dass die Problematik der Neophyten nicht nur von immer mehr Imkerinnen und Imkern, sondern von der gesamten Bevölkerung erkannt und ernst genommen wird und die erforderlichen Maßnahmen ergriffen werden. Es wird höchste Zeit – auch im schönen Salzburg.







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