Fakten über den Honig

Ca. 1 kg Honig isst jede Österreicherin und jeder Österreicher im Schnitt pro Jahr.

Es werden jährlich rund 9000 Tonnen Honig in Österreich verbraucht.

Die Jahresproduktion an österreichischem Honig beträgt ca. 4000 Tonnen. Der Rest wird importiert.

Honig besteht aus verschiedenen Zuckerarten, hauptsächlich aus Fructose (Fruchtzucker) und Glucose (Traubenzucker). Honige mit einem hohen Glucosegehalt (z.B. Raps-, Sonnenblumenhonig) kristallisieren rascher als jene mit einem hohen Fructoseanteil (z.B. Waldhonig).

Bei der Nektarsuche werden auch Pollenkörner von verschiedensten Pflanzen mitgesammelt. Anhand des Pollenspektrums lässt sich Honig nach der botanischen Herkunft charakterisieren. Im Honig spiegelt sich also die Blütenvielfalt der jeweiligen Region wieder.

Honig ist das meistgefälschte Lebensmittel. Gerade deshalb ist es wichtig, regionalen Honig vom örtlichen Imker des Vertrauens zu kaufen.

2 Kommentare
  1. Herbert Wilflingseder
    Herbert Wilflingseder sagte:

    Alles gut und schön, wir müssen also mehr als 50 Prozent importieren,
    Das müsste halt auch Honig sein, das heißt es muss besser kontrolliert werden bzw anders.

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    • admin
      admin sagte:

      Die Kontrolle und Nachvollziehbarkeit von Lebensmitteln ist ein äußerst wichtiges Thema. In diesem Bereich kommt es leider auch zu vielen kriminellen Machenschaften. So werden beispielsweise Olivenöl und Honig bereits im großen Stil gefälscht. Die Imker sind daher bestrebt, immer neue Prüf- und Kennzeichnungsmethoden zu fordern, damit sich die Konsumenten darauf verlassen können, dass der gekaufte Honig tatsächlich von hoher Qualität ist. In diesem Zusammenhang spielt auch die Direktvermarktung eine wichtige Rolle. Wenn man Honig vom örtlichen Imker seines Vertrauens kauft, kann man sich in der Regel selbst ein Bild vom Betrieb, vom Herstellungsprozess und der Qualität der Imkereiprodukte machen.

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